Pinda [Pindamonhangaba, ehemaliges Noviziat der Salesianer] und Lorena, (Kaiserpalmen, Universität der Salesianer], historisches Städtchen mit klangschönem Namen. Offen gesagt weiß ich nicht, warum es in
meinen Ohren schön klingt. Doch selbst darin gewinnt Lavrinhas, am Ende der Kindheit der erste Impakt
mit der Welt jenseits der Berge: ein poetischer Name für eine poetische Landschaft – das Diminutiv klingt
zärtlich. Vom anderen Ort blieb im Gedächtnis die sonderbare Mischung aus »pindaíba« (Bankrott) und »mamangava« (Hummel) – prosodische Assoziation.
Und die väterliche Figur von Padre Luis, der am Horizont auf das Profil des »Pico Marins« zeigte, sieh mal
dort, deine Berge, deine Sierra.
All das [kleiner Stich der Erinnerung!] … ist es wirklich passiert? Oder sind es bloß wiedererweckte Schatten?
Des letzten Jahrhunderts? Des letzten Milleniums?
Das Leben geht weiter, ruft es ins Gedächtnis zurück, und ich staune nur darüber.
Foto: St. Joachim Palast (Univ. der Salesianer)
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